Wissenstransfer des LNI 4.0

Neue Entwicklungen wurden auf dem LNI 4.0 Wissenstransfer-Event aufgezeigt

Am 27.02.2019 fand das Wissenstransfer-Event des LNI 4.0 (Labs Network Industrie 4.0 e.V.) im Fraunhofer IPK statt, dort wurden kleine und mittelständische Unternehmen in der Vorreiterrolle der Digitalisierung unterstützt.

Das Grußwort, gesprochen vom Vorsitzenden des LNI 4.0, Thomas Hahn, zeigt die Maßnahmen zur Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen, wie das Angebot einer neutralen Anlaufstelle, sowie eine Dialog-, Kompetenz-, und Experimentierplattform an der Schwelle zur Industrie 4.0 für Unternehmen. Um Innovationen und Geschäftsmodelle rund um Industrie 4.0 kennenlernen zu können und sich auszuprobieren, bietet der Verein Hilfe an beim Finden der benötigten Test-Zentren und Erprobungen.  

"Wir können immer noch viel tun, um dem deutschen Mittelstand über die Hürden auf dem Weg zur Industrie 4.0 zu helfen" so Prof. Dr.-Ing. Holger Kohl vom gastgebenden Fraunhofer IPK, einem der mehr als fünfzig kooperierenden Testzentren von LNI 4.0, damit möchte er auf die Bedeutung von Zusammenarbeit von KMU und Forschung hinweisen.

Stellvertretend für den Smart Electronic Factory e.V. ( SEF), der mit seinen Mitgliedern in realen Elektronikfabriken mittelstandstaugliche Industrie 4.0 Lösungen für produzierende Unternehmen erforscht, entwickelt und erprobt, sprach Heike Vocke, Geschäftsführerin von iSAX. Mit der Digitalisierung in die Offensive gehen, Mehrwerte durch die wertschöpfungsübergreifende Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden generieren und in Netzwerken an der Entwicklung innovativer Produktionsprozesse mitzuwirken sind Schritte, zu denen Vocke ermutigte. "Die vernetzte Produktion wird immer entscheidender für die Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Mittelstandsinitiativen  wie der SEF sind eine gute Möglichkeit, bei vergleichsweise geringen Investitionskosten, benötigtes Know-how für den eigenen Betrieb aufzubauen."

"Gerade kleine und mittlere Unternehmen bringen die Digitalisierung innovativ und in einem starken Maß voran." , so abschließend über die Veränderungen in der Kommunikation betonend die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Scheffler in ihrem Vortrag " "Alexa", "Watson", Social Bots - durch KI ein neues Leben? Kommunikationswissenschaftliche und ethische Perspektiven".

Abgesehen von den Vorträgen und Keynotes gab es die Möglichkeit ausgewählte Produktions- und Bildungs-Use Cases von LNI4.0 sowie die prozessorientierten Anwendungen des Fraunhofer IPK vor Ort zu sehen und sich mit Experten zu den jeweiligen Technologien auszutauschen und Fachgespräche zu führen.

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