Globale Einbettung von Standards und Normen.

SCI 4.0 – Key enabler for global Industrie 4.0 Standardization

Status Quo

Die Suche nach neuen Industriestandards für die vernetzte Produktion von morgen geht über die deutsche Debatte und den europäischen Austausch hinaus. Die Herausforderungen für die Umsetzung von digitalisierten Industrieprozessen sind in vielen Industrieregionen weltweit ähnlich. In der Entwicklung von Lösungen wird man voneinander lernen können und wollen. Das SCI 4.0 und seine Partner aus Normungsorganisationen, Verbänden und Industrie zielt darauf ab, den internationalen Austausch voranzutreiben und diesen Erfahrungsaustausch zu unterstützen. Die G20-Präsidentschaft, greift die vierte digitale Revolution ebenfalls auf und bietet einen Raum für den Austausch über die 20 größten Industrienationen hinweg.

Die Internationalisierung wurde im SCI 4.0 in zwei zentrale Arbeitsbereiche untergliedert. Den ersten zentralen Bereich stellt die bilaterale beziehungsweise trilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Partnerländern (Länderkooperationen) dar, mit dem Ziel der Harmonisierung der deutschen Industrie 4.0-Lösungen zur Standardisierung. Ein zweiter wichtiger Grundbaustein ist die Erfassung und Bewertung der globalen Gremienlandschaft und deren Vernetzung mit Experten aus Deutschland (SDO-Kooperationen).

Unsere Zielsetzung:

Weltweite Harmonisierung der deutschen Industrie 4.0-Konzepte mit den wichtigsten Industrieländern sowie die Sicherstellung der Durchgängigkeit von erarbeiteten Use Cases aus dem LNI4.0 durch anerkannte Standards.

Länderkooperationen

Länderkooperationen

Wichtige Länder für Industrie 4.0 haben eine hohe industrielle Wertschöpfung von globaler Relevanz mit ausgeprägter Digitalindustrie. Hierzu zählen außerhalb Europas insbesondere die USA, China, Japan und Südkorea. Innerhalb Europas bestehen bilaterale beziehungsweise trilaterale Abkommen zwischen Frankreich, Italien und Deutschland, sowie Kontakte zu weiteren EU-Ländern. Diese Kooperationen sind die Basis für die Harmonisierung der zukünftigen Arbeiten.

Diese Industrieländer besetzen in der internationalen Standardisierung die meisten Expertensitze und somit ist eine frühzeitige, konsensuale Zusammenarbeit dringend notwendig. Das SCI4.0 hat in den meisten bilateralen Kooperationen den Vorsitz zu Standardisierungsarbeitsgruppen   und kann dadurch durch Vertiefung auf Expertenlevel die deutschen Arbeiten zur Industrie 4.0 effektiv einzubringen.

 

Koordination der Harmonisierung von Industrie 4.0
mit Japan
 

Koordination der Harmonisierung von Industrie 4.0
mit China