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Wissenstransfer des LNI 4.0

Am 27.02.2019 fand das Wissenstransfer-Event des LNI 4.0 (Labs Network Industrie 4.0 e.V.) im Fraunhofer IPK statt, dort wurden kleine und mittelständische Unternehmen in der Vorreiterrolle der Digitalisierung unterstützt.

Das Grußwort, gesprochen vom Vorsitzenden des LNI 4.0, Thomas Hahn, zeigt die Maßnahmen zur Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen, wie das Angebot einer neutralen Anlaufstelle, sowie eine Dialog-, Kompetenz-, und Experimentierplattform an der Schwelle zur Industrie 4.0 für Unternehmen. Um Innovationen und Geschäftsmodelle rund um Industrie 4.0 kennenlernen zu können und sich auszuprobieren, bietet der Verein Hilfe an beim Finden der benötigten Test-Zentren und Erprobungen.  

"Wir können immer noch viel tun, um dem deutschen Mittelstand über die Hürden auf dem Weg zur Industrie 4.0 zu helfen" so Prof. Dr.-Ing. Holger Kohl vom gastgebenden Fraunhofer IPK, einem der mehr als fünfzig kooperierenden Testzentren von LNI 4.0, damit möchte er auf die Bedeutung von Zusammenarbeit von KMU und Forschung hinweisen.

Stellvertretend für den Smart Electronic Factory e.V. ( SEF), der mit seinen Mitgliedern in realen Elektronikfabriken mittelstandstaugliche Industrie 4.0 Lösungen für produzierende Unternehmen erforscht, entwickelt und erprobt, sprach Heike Vocke, Geschäftsführerin von iSAX. Mit der Digitalisierung in die Offensive gehen, Mehrwerte durch die wertschöpfungsübergreifende Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden generieren und in Netzwerken an der Entwicklung innovativer Produktionsprozesse mitzuwirken sind Schritte, zu denen Vocke ermutigte. "Die vernetzte Produktion wird immer entscheidender für die Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Mittelstandsinitiativen  wie der SEF sind eine gute Möglichkeit, bei vergleichsweise geringen Investitionskosten, benötigtes Know-how für den eigenen Betrieb aufzubauen."

"Gerade kleine und mittlere Unternehmen bringen die Digitalisierung innovativ und in einem starken Maß voran." , so abschließend über die Veränderungen in der Kommunikation betonend die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Scheffler in ihrem Vortrag " "Alexa", "Watson", Social Bots - durch KI ein neues Leben? Kommunikationswissenschaftliche und ethische Perspektiven".

Abgesehen von den Vorträgen und Keynotes gab es die Möglichkeit ausgewählte Produktions- und Bildungs-Use Cases von LNI4.0 sowie die prozessorientierten Anwendungen des Fraunhofer IPK vor Ort zu sehen und sich mit Experten zu den jeweiligen Technologien auszutauschen und Fachgespräche zu führen.

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Publikation Diskussionspapier: Usage View of the Asset Administration Shell

Das Ergebnispapier der deutsch japanischen Zusammenarbeit in Industrie 4.0 Standardisierung & Use Cases erläutert das Konzept, die Anwendungen und Vorteile der Verwaltungsschale.

Eine umfassende Sicht aus Anwendungssicht fehlt jedoch noch. Dies ist jedoch notwendig, damit eine breite Gemeinschaft die Ziele dieses Konzepts besser verstehen kann, um aus seiner Verwendung Nutzen ziehen zu können.

Die vorgestellte Ausarbeitung ist ein wichtiger Schritt, um eine gemeinsame Sicht auf ein Kernkonzept von Industrie 4.0 zu erarbeiten und Anforderungen für die notwendige Standardisierung abzuleiten

Die Publikation wird im Rahmen des Industrie 4.0 Forums während der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt.

Weitere Informationen zur Publikation bekommen Sie auch an unserem Stand D24 in Halle 8 auf der Hannover Messe.

Zum Diskussionspapier

 

 

 

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Deutsch-Polnisches Wirtschaftsforum

Peter Altmaier eröffnet das heutige Deutsch-Polnische Wirtschaftsform mit der Forderung eines intensiveren Dialogs, gerade auch weil in Deutschland und Polen die industriellen Wertschöpfung Wohlstandsgrundlage ist.
Die Game-Changer in der Wissensgesellschaft der Zukunft seien Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Automation oder Batteriezellfertigung, wie wir wissen.

Das Standardization Council 4.0 stellt im Laufe des Tages seinen innovativen Ansatz als Teil des Erfolges von Industrie 4.0 vor.

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Deutsch-indische Arbeitsgruppe trifft sich zum 6. Mal

Das sechste Jahrestreffen der deutsch-indischen Arbeitsgruppe Qualitätsinfrastruktur fand am 17. und 18. Januar 2019 in Berlin statt. Deutschland und Indien gründeten die Arbeitsgruppe im Jahr 2013 um ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, technische Handelshemmnisse abzubauen und die Produktsicherheit zu erhöhen. Hierzu arbeiten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das indische Ministerium für Verbraucherangelegenheiten, Ernährung und öffentliche Versorgung (MoCAF&PD) sowie weitere Fachministerien eng zu Themen wie Normung und Standardisierung, Akkreditierung und Konformitätsbewertung, Messwesen, Produktsicherheit und Marktüberwachung zusammen.

Staatssekretär Dr. Ulrich Nussbaum: "Wir erleben eine rasante technologische Entwicklung, die neue Herausforderungen mit sich bringt - insbesondere in der digitalen Welt. Qualitätsinfrastruktur kann diese Herausforderungen in Chancen verwandeln und Indien ist dabei ein Schlüsselpartner für Deutschland. Daher freut uns besonders, dass wir die deutsch-indische Kooperation zu Themen wie IT-Sicherheit, Datenschutz, Elektromobilität und Industrie 4.0 ausweiten. Für unsere bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit ist ein laufender technischer Austausch zwischen Experten aus Industrie und Regierung, wie er im Rahmen der deutsch-indischen Arbeitsgruppe Qualitätsinfrastruktur stattfindet, von zentraler Bedeutung."

Staatssekretär Avinash K. Srivastava des indischen Ministeriums für Verbraucherangelegenheiten: "Deutschland ist Indiens wichtigster Handelspartner in Europa. Unser bilateraler Dialog hilft dabei, Erfahrungen auszutauschen und die Wirtschaftsbedingungen für beide Seiten zu verbessern. Die Arbeitsgruppe ermöglicht einen kontinuierlichen und ergebnisorientierten Fachaustausch, der unsere Beziehungen weiter stärkt. Deutschlands Expertise in Technologie und herstellendem Gewerbe machen Deutschland zu einem idealen strategischen Partner für Indien."

An der diesjährigen Jahressitzung nahm eine indische Delegation des Ministeriums für Verbraucherangelegenheiten, des Ministeriums für Schwerindustrie, der indischen Normungsbehörde (BIS) sowie des indischen Industrieverbands CII teil. Insgesamt beteiligten sich mehr als 60 deutsche und indische Vertreterinnen und Vertreter der Privatwirtschaft, des Deutschen Instituts für Normung (DIN), der Deutschen Kommission für Elektrotechnik, Elektronik & Informationstechnik in DIN und VDE (DKE), der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) sowie nachgeordneter Behörden (PTB, BAM). Der Dialog erfolgt im Rahmen des Globalprojekts Qualitätsinfrastruktur (GPQI), innerhalb dessen das BMWi mit Ländern wie Brasilien, China, Indien und Mexiko kooperiert. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt im Auftrag des BMWi die Umsetzung des Projektes.

Weitere Informationen finden Sie auf www.gpqi.org.

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Deutsch-Polnisches Wirtschaftsforum

Am Montag, den 18. März 2019 findet auf Initiative des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, und der Ministerin für Unternehmertum und Technologie der Republik Polen, Jadwiga Emilewicz, das Deutsch-Polnische Wirtschaftsforum im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin statt.

Zentrale Themen der polnischen und deutschen Wirtschaft sind Digitalisierung, Energiepolitik und Mobilität.
Akteuren aus Industrie und Politik beider Länder bietet das Wirtschaftsforum ein Forum zur Vernetzung, zum fachlichen Austausch und für die Anbahnung von Kooperationen.
Nicht nur hochkarätige Impulsvorträge, Podiumsdiskussionen und Fachforen, sondern auch eine Ausstellung mit Exponaten aus Forschung und Entwicklung bieten umfassende Möglichkeiten der Vernetzung.

Das BMWi freut sich Sie begrüßen zu dürfen.
Das Programm wird in Kürze veröffentlicht, im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit, sich über das Online-Registrierungstool des BMWi zur Konferenz anzumelden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Deutsch-Polnisches-Wirtschaftsforum@bmwi-registrierung.de

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Basiswissen RAMI 4.0

Um das Internet der Dinge und Dienste zu ermöglichen, wird eine genaue Abbildung, inklusive klarer Regeln, der Gegenstände der physischen Welt in der Informationswelt benötigt.

Diesen Sachverhalt adäquat zu behandeln und verständlich zu bearbeiten beschäftigte die Plattform Industrie 4.0 von sehr früh an und rückte in Zentrum der Überlegungen.

Mittlerweile gibt es zu diesem Thema unzählige Einzelpublikationen, eine gebundene Fassung wie diese ist bisher einmalig. Dieses Buch behandelt die Charakterisierung von Gegenständen in der Informationswelt und gibt Regeln zur informatischen Abbildung dieser Gegenstände vor.

Somit wird dem interessiertem internationalen Leser, ein umfassender Überblick über die Technik der Industrie 4.0 gegeben

Sie können vorab schon einen Blick in die deutsche Version werfen:

https://www.beuth.de/de/publikation/basiswissen-rami-4-0/253488526

 

 

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Herausforderungen an die Funktionale Sicherheit durch die Digitalisierung

Funktionale Sicherheit ist ein sicherheitstechnisches Querschnittsthema mit hoher Bedeutung.

  • Welche Anforderungen müssen autonom agierende Sicherheitssysteme erfüllen?
  • Ist es möglich, Künstliche Intelligenz in Sicherheitssystemen einzusetzen?
  • Wie kann man aus dem Internet auf industrielle Steuerungen zugreifen, die auch Sicherheitsfunktionen ausführen? Wie muss die entsprechende Kommunikation geschützt werden?

Diese und weitere Fragen werden während der "Erfurter Tage" vom 26. bis 27. März 2019 diskutiert.

Weitere Informationen, Anmeldemöglichkeiten und das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:

https://www.dke.de/de/veranstaltungen/veranstaltungs-detailseite?id=15745&type=vde%7Cvdb

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Das Standardization Council Industrie 4.0 als Schlüssel zur digitalen Transformation der Industrie

DKE - Digitalisierung ist für die deutsche Industrie und insbesondere für den deutschen Mittelstand von herausragender Bedeutung; Beitrag in DIN-Mitteilungen 2019-01

DIN und DKE treiben durch das von ihnen mitgegründete Standardization Council Industrie 4.0 (SCI 4.0) mit verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten das Thema Industrie 4.0 gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft und Politik an, um die nationalen Interessen auf internationaler Ebene durchzusetzen - damit Deutschland Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau bleibt.

Zur Publikation:  https://www.din.de/de/wdc-beuth:din21:300398613

 

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Digital Gipfel 2018

Vorteile von KI für die industriellen KMU auf dem Digital-Gipfel erproben

Nürnberg, Der Standardization Council Industrie 4.0 und Labs Network Industrie 4.0 e.V., die den deutschen Mittelstand (KMU) auf dem Weg zum digitalen Wandel und Industrie 4.0 unterstützen, sind mit einem Gemeinschaftsstand auf dem Digital-Gipfel vom 3. bis 4. Dezember in Nürnberg präsent. Unsere Experten informieren im NCC Ost (Messezentrum, 90471 Nürnberg) am Gemeinschaftsstand mit der Plattform Industrie 4.0 über Vorteile von KI für die produzierende Industrie und der Möglichkeit der praxisnahen Erprobung.

Mehr informationen finden Sie hier

 

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Deutschland und China: Ein gemeinsamer Motor für Industrie 4.0 und Intelligente Fertigung

Peking, November 2018, Zum Ende des Jahres zeigen sich beide Partner im Rahmen der Vizeminister-Konferenz und dem zweiten Deutsch-Chinesischen Industrie 4.0-Symposium sehr zufrieden mit den Ergebnissen der laufenden Zusammenarbeit und zeigen sich als gemeinsamer Motor für Industrie 4.0 und Intelligente Fertigung. Insbesondere in Bezug auf die Harmonisierungsansätze in der Normung zu Industrie 4.0 tragen die Arbeiten Früchte und werden noch deutlich konkreter

Am 19. und 20. November 2018 fand in Peking, China das zweite Deutsch-chinesische Industrie 4.0-Symposium im Rahmen der Vizeminister-Konferenz statt. Inhaltlich verband das Symposium die drei Stränge der bilateralen Kooperation mit China zu Industrie 4.0, Normung und Forschung. Das Treffen mit zwei deutschen Staatssekretären und zwei chinesischen Vizeministern ist der vorläufige Höhepunkt eines Jahres mit intensivem inhaltlichem Austausch.

Vier Ministerien verknüpfen und erweitern die Themen

Das „Zweite Deutsch-Chinesische Symposium zur Intelligenten Fertigung und Vernetzung“ steht für einen länder- und politikfeldübergreifenden Austausch: die Einladung erfolgte durch das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) sowie das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MoST). Das Symposium wurde auf deutscher Seite begleitet durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Unterstützt werden die Ministerien hierbei vom Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Die Themen auf der Agenda waren breit gefächert: Es wurde über die konkrete Zusammenarbeit chinesischer und deutscher Unternehmen im Bereich der intelligenten Fertigung sowie der Vernetzung der Produktionsprozesse gesprochen und gemeinsame Förderprojekte vorgestellt und ausgezeichnet. In einer von beiden Seiten hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion war man sich vor allem darin einig, das insbesondere Deutschland und China gemeinsam in ausgewählten Bereichen mittels Forschung und Entwicklung innovative Lösungen für globale Herausforderungen finden können. So habe man allein in diesem Jahr für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Industrie 4.0 und Smart Services, vier gemeinsame Forschungsverbünde gestartet. Die Projekte orientieren sich am Bedarf deutscher Unternehmen und entwickeln anwendungsnahe Lösungen für eine spätere wirtschaftliche Umsetzung.

Gemeinsamer Motor für Industrie 4.0 und Intelligente Fertigung

Am zweiten Tag des Symposiums standen die wirtschaftlichen und technischen Themen im Vordergrund. So griff das Subforum zur Normung und Standardierung die bisherigen konkreten Ergebnisse der Kooperation auf, und intensivierte den Diskurs zu wichtigen neuen Themen im Kontext ihrer Zusammenarbeit. In ihren eröffnenden Worten betonten die politischen Vertreter beider Seiten, Herr Boris Böhme (BMWi, Referatsleiter, Referat Anlagen- und Produktsicherheit) und Herr Wang Hong (Referatsleiter, Referat für technische Geräte MIIT), die Errungenschaften der gemeinsamen bilateralen Zusammenarbeit in der Normung und Standardisierung und unterstrichen das Potenzial, dass beide Länder haben, wenn gemeinsam an Lösungen für die Zukunft der Industrie 4.0 und intelligenter Fertigungsprozesse gearbeitet wird. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit zeigen, dass man gemeinsam der Motor für die Moderne Fertigung sein kann. Konkrete und wichtige Ergebnisse, seien unter anderem: die Einigung zur Angleichung der deutschen und chinesischen Referenzarchitekturmodelle. Durch standardisierte und vereinheitlichte Referenzarchitekturen können Industrie 4.0-Lösungen grenz- und herstellerübergreifend ihren vollen Nutzen erzielen. Ein weiterer Meilenstein im letzten Jahr ist die Veröffentlichung des ersten deutsch-chinesischen Weißbuches zur Normung und Standardisierung in der IT-Sicherheit.

In einem gemeinsamen Vortragspart stellten Yang Jianjun, Vize-Präsident China Electronics Standardization Institute (CESI) und Dr. Jens Gayko, Geschäftsführer Standardization Council Industrie 4.0, die Entwicklungen in der Normung und Standardisierung in der Industrie 4.0 / Intelligenten Fertigung in Deutschland und China vor. Beide hoben in ihrem Vortrag nochmals hervor, dass ein internationaler, konsensbasierter Prozess für die Normung und Standardisierung von Industrie 4.0 unerlässlich ist. Man müsse sich von nationalen Insellösungen frei machen, um in Zeiten einer globalisierten, digitalisierte Weltwirtschaft zu bestehen.

Zu diesen Herausforderungen und derzeit heiß diskutierten Themen gehört, neben der smarten Vernetzung von Assets[1], das Thema der Anwendungen für Künstliche Intelligenz (KI) in Industrie 4.0.

In einer spannenden Keynote zeigte Christoph Legat, deutscher Lead Expert der KI-Arbeitsgruppe in der Normungskooperation und Vertreter der Plattform Industrie 4.0, wie dieser bevorstehende Durchbruch von KI-Technologien die Möglichkeiten erweitert, Daten zu analysieren und Produktionsabläufe zu beaufsichtigen. Dank Vernetzung und Digitalisierung ist es allen Akteuren möglich, über Wertschöpfungsketten und den gesamten Produktlebenszyklus nahtlos zusammen arbeiten. Der Einsatz des digitalen Abbildes der Smart Factory im Datennetz schafft Transparenz entlang des gesamten Wertstroms. Dies ist eine der Erfolgsgrundlagen von Industrie 4.0.

Im Vortrag wurde nochmals deutlich, wie auf deutscher Seite die Plattform Industrie 4.0, Labs Network Industrie 4.0 und Standardization Council zusammen arbeiten, um die passenden Lösungen zu entwickeln und zu erproben.

Auch das Thema rund um Datenschutz und Datensicherheit hat derzeit Hochkonjunktur im bilateralen Austausch mit China und wurden im Impulsvortrag von Dr. Dennis-Kenji Kipker, Experte im deutschen CERT@VDE, adressiert. Nach einer kurzen Einführung in die Datenschutzprinzipien und den damit einhergehenden Herausforderungen für datenverarbeitende Stellen ging Kipker auf Fragen des Datenschutzmanagementprozesses ein, um abschließend den Bogen zum Datenschutz im chinesischen Cyber-Sicherheitsgesetz zu schlagen.

Einen Einblick in die tiefgreifenden Veränderungen der Wertschöpfungsstrukturen in den Unternehmen und die durch Datenrelevanz resultierende Verlagerung auf Plattformen und Smart Services, gewann das Auditorium während des Impulsvortrages von Dr. Ulrich Löwen, deutscher Lead-Expert für den Bereich Use Cases und Anwendungen. In seinem Vortrag hob er ebenfalls die Bedeutung Normung und Standardisierung hervor, und hielt fest das datenbasierte Geschäftsmodelle nur dann gelingen können, wenn der Datenaustausch nach einheitlichen Standards erfolge.

Konstanter Austausch als Schlüssel zum Erfolg
Mit den bisherigen Arbeiten konnten bereits gute Erfolge in den Harmonisierungsbestrebungen beider Länder erzielt werden. Auf beiden Seiten ist man sich einig, dass das Fundament für noch intensiveren Austausch sein kann und sein muss. Der Ansatz des konstanten bilateralen Dialogmechanismus wurde nun mit der siebten Sitzung der Unterarbeitsgruppe Industrie 4.0 / Intelligente Fertigung, die im Anschluss am 21. und 22. November in Peking stattfand, fortgesetzt.
Sie ist der zentrale, bilaterale Dialogmechanismus und dient als ideale Plattform, um Bedarfe für die Normungszusammenarbeit im gemeinsamen Ansatz weiter zu identifizieren und den Austausch zu intensivieren. Unter der technischen Leitung des Standardization Council Industrie 4.0 und dem Sekretariat der Allgemeinen Gruppe für den Aufbau eines Normungssystems für Intelligente Fertigung im China Electronics Standardization Institute ermöglicht sie es nicht nur die Normungszusammenarbeit zu identifizieren sondern auch ein abgestimmtes Vorgehen in internationalen Gremien zu den Leitthemen von Industrie 4.0. Unterstützt wird die Arbeit des SCI4.0 hierbei vom Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

 

[1] Details of the Administration Shell - Part 1: The exchange of information between partners in the value chain of Industrie 4.0; Release V1.0” https://www.plattform-i40.de/I40/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/2018-verwaltungsschale-im-detail.html

 

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Internationale Zusammenarbeit Vision und Austausch: 07. Treffen der Deutsch-Chinesischen Unterarbeitsgruppe Industrie 4.0

Peking, November 2018. Konstanter Austausch als Schlüssel zum Erfolg: Bereits in der Vergangenheit haben beide Partner es geschafft, nationale Normungskonzepte für Industrie 4.0 zu harmonisieren und gemeinsam in die internationale Normung als gemeinschaftlich abgestimmte Ansätze einzubringen.

Die Errungenschaften der gemeinsamen bilateralen Zusammenarbeit in der Normung und Standardisierung unterstreichen das Potenzial, dass beide Länder haben, wenn gemeinsam an Lösungen für die Zukunft der Industrie 4.0 und intelligenter Fertigungsprozesse gearbeitet wird.

In dieser Tradition stand nun auch die am 21./22. November siebte Sitzung der Unterarbeitsgruppe Industrie 4.0 in Peking. In sechs Technischen Expertengruppen kamen Experten zusammen, um diese gemeinsamen Ansätze zu identifizieren und in abgestimmten Arbeitsplänen umzusetzen.

Die Verwaltungsschale als Schlüssel zur semantischen Interoperabilität

Durch den intensiven Austausch in der Unterarbeitsgruppe und den erzielten Ergebnissen, wie den zur Hannover Messe 2018 veröffentlichenden Harmonisierungsberichten zu den Referenzarchitekturmodellen RAMI4.0/IMSA sowie den Roadmaps zu Predictive Maintenance und IT Security Standards, konnte bereits im vergangenen Jahr ein wichtiger Meilenstein in Zusammenarbeit erreicht warden. Der nächste große Schritt besteht nun in der Definition geeigneter Datenstrukturen zum Austausch von Daten und deren festgelegter Bedeutung, welches als semantische Interoperabilität beschrieben wird. Wie die Verwaltungsschale eingesetzt und Daten zwischen Verwaltungsschalen strukturiert ausgetauscht werden können, wurde bereits in der vorangegangenen Sitzung auf Basis der Vorarbeiten der Plattform Industrie 4.0 und in der Normungsroadmap Industrie 4.0 vorgestellt. Für diesen Austausch wurde in Deutschland das Konzept der Verwaltungsschale entwickelt, welches nun in der bilateralen Kooperation für eine gemeinsame Position in der internationalen Normung abgestimmt werden soll.

Künstliche Intelligenz in der industriellen Anwendung

Zum ersten Mal wurde auch das Thema Künstliche Intelligenz auf die Agenda der Sitzung gehoben. In einer Kick-off Sitzung kamen unter Co-Vorsitz beider Länder (Christoph Legat Assystem Germany GmbH /(Dr. Wei Sha (CESI) erstmalig die Normungsexperten zur gemeinsamen Positionsbestimmung zusammen. Beide Seiten kamen über die Bedeutung des Themas überein und im kommenden Jahr die Zusammenarbeit in der Kooperation dauerhaft zu installieren. Hierzu wird ein Expertenkreis aus beiden Ländern eine gemeinsame Roadmap zu Künstliche Intelligenz in der industriellen Anwendung erarbeite und diese als gemeinsame Positionsbeschreibung in die internationale Normung einbringen.

Hier gesamter Überblick über die gemeinsam erzielten Ergebnisse der 6 aktiven Technischen Expertengruppen.

Die TEG Referenzarchitekturen konnte seit ihrem letzten Treffen im Mai 2018 erfolgreich ihren Bericht zur Angleichung der beiden Referenzarchitekturmodelle, Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI4.0) und Intelligent Manufacturing System Architecture (IMSA2), in die ISO/IEC JWG 21 einbringen. Dieser Meilenstein der bilateralen Zusammenarbeit unterstreicht die hohe Bedeutung dieses Formats für die gemeinsame Arbeit in internationalen Normungsorganisationen. Ende dieses Jahres wird die JWG ihren Abschlussbericht vorliegen.

Die Task Force Standards Map, welche aus dieser Expertengruppe hervorging, arbeitet außerdem an einer vergleichenden Auflistung von Normen und Standards, um gegebenenfalls Normenlücken gezielter erkennen zu können. Basierend auf dieser Auflistung, vereinbarten beide Seiten gemeinsam die Erstellung an einer Roadmap, um die Angleichung von deutschen und chinesischen Normen aktiv voranzutreiben. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden auf internationaler Ebene in die Arbeiten des IEC System-Komitee für Industrie 4.0 einfließen.

Um schon heute aktiv den Normungsbedarf von Morgen zu erkennen und zu adressieren, wurden bei dem Treffen zwei neue Expertengruppen gegründet. Die TEG Künstliche Intelligenz (KI) wird bis Ende 2019 eine Normungsroadmap für die Anwendung von KI in der Industrie 4.0 erstellen. Aufgrund des hohen Stellenwertes der semantischen Interoperabilität für Industrie 4.0, wurde eine neue TEG Verwaltungsschale/Industrie 4.0 Komponenten/Digitaler Zwilling gegründet.

Die TEG Expertengruppe IT-Sicherheit und Funktionale Sicherheit arbeitet derzeit an einem gemeinsamen Weißbuch für Sicherheitstests. Dieses soll bis Mitte 2020 fertig gestellt werden. Für den Bereich Funktionale Sicherheit ist die Arbeitsgruppe dabei, ein Weißbuch zum Thema Safety für Industrie 4.0 und Intelligente Fertigung zu erstellen. Der Entwurf soll Ende 2018 bereitstehen und eine zu veröffentlichende Version bis Ende 2019 fertiggestellt sein.

Basierend auf dem intensiven Austausch über die unterschiedlichen Ansätze für Testumgebungen, einigten sich die Experten der TEG Netzwerkkommunikation und Edge Computing darauf, die Möglichkeiten einer gemeinsamen Testumgebung zu eruieren. Hierzu soll bis zur nächsten Sitzung Mitte 2019 ein umfangreicher Bericht verfasst werden. Die gemeinsame Testumgebung soll vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen offenstehen. Darüber hinaus einigte man sich auf eine engere Zusammenarbeit zum Thema Time Sensitive Networks (TSN) Profile in der IEC/IEEE 60802 sowie einem engeren Austausch zu den Empfehlungen der IEC SEG 8.

Nachdem die TEG Vorrausschauende Wartung bereits zur Hannover Messe 2018 ihre Normungsroadmap für vorrausschauende Wartung veröffentlicht und vorgestellt hatte, wird bis Ende 2018 eine überarbeitete Version fertig sein. Die zweite Version wird eine Verbesserung der funktionalen Struktur für vorrausschauende Wartung sowie neue Use Cases und einen Vorschlag für einen strategischen Standardisierungsansatz enthalten.

In der TEG Use Cases und Anwendungsbeispiele haben die Experten beachtliche Fortschritte erzielt. So soll bis Ende 2018 der Bericht zum Use Case „Usage Viewpoint Mass Customization“ fertiggestellt werden. Im Bereich Verwaltungsschale strebt man eine enge Zusammenarbeit mit der neu gegründete TEG zu diesem Thema an. In Zukunft wird die TEG außerdem neue Use Cases im Bereich Wertschöpfungsnetzwerke bearbeiten.

Über die UAG I4.0/IF:

Die Unterarbeitsgruppe Industrie 4.0 / Intelligente Fertigung ist der normative Handlungsstrang der Deutsch-Chinesischen Kommission zur Zusammenarbeit in der Normung (DCKN)

Normungszusammenarbeit im gemeinsamen Ansatz weiter zu identifizieren und den Austausch zu intensivieren. Unter der technischen Leitung des Standardization Council Industrie 4.0 und dem Sekretariat der Allgemeinen Gruppe für den Aufbau eines Normungssystems für Intelligente Fertigung im China Electronics Standardization Institute ermöglicht sie es nicht nur die Normungszusammenarbeit zu identifizieren sondern auch ein abgestimmtes Vorgehen in internationalen Gremien zu den Leitthemen von Industrie 4.0. Unterstützt wird die Arbeit des SCI4.0 hierbei vom Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Mehr Informationen zu unseren Partnern des Globalen Qualitätsinfrastruktur Projekt der GIZ finden Sie hier: www.gpqi.org/

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Veranstaltungen

Montag, 17.06.2019

15. Sitzung "Normungsroadmap"

Den Link zur Online Anmeldung finden Sie im Gremienportal: meine.dke

Freitag, 07.06.2019

19. Sitzung des "Expert Panel"

Den Link zur Online Anmeldung finden Sie im Gremienportal: meine.dke

Mittwoch, 05.06.2019

Workshop zur Strategie China

Sonntag, 19.05.2019

8. Jahrestagung der Deutsch-Chinesischen Kommission zur Zusammenarbeit in der Normung (DCKN)

Die Volksrepublik China ist für Deutschland der mit Abstand wichtigste Handelspartner in Asien. Der Dialog mit China erfordert deshalb ein besonderes Engagement.
Die Deutsch-Chinesische Kommission Normung ging 2011 aus der Arbeitsgruppe Normung des 1979 gegründeten Deutsch-Chinesischen Gemischten Wirtschaftsausschusses hervor.
Zielsetzung ist, den bilateralen Handel durch den Abbau technischer Handelshemmnisse weiter zu erleichtern, die bilaterale wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit zu fördern, bei Fragen zur Normung enger zu kooperieren und die Aktivitäten in internationalen Normungsorganisationen zu koordinieren.
Die jährlich durchgeführte Tagung der gemeinsamen Normungskommission bietet damit eine sehr gute Gelegenheit, die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in normungspolitischen Fragen weiter zu intensivieren.

Donnerstag, 09.05.2019

IoT-Plattformkonferenz

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

 

Mittwoch, 08.05.2019

DKE Innovation Campus 2019

Freitag, 03.05.2019

14. Sitzung des AK "Normungsroadmap I4.0"

Den Link zur Online Anmeldung finden Sie im Gremienportal: meine.dke

Donnerstag, 04.04.2019

Nationale und internationale Standardisierung von Künstlicher Intelligenz für Industrie 4.0

Künstliche Intelligenz wird zunehmend zur einer Kerntechnologie und treibenden Kraft für Industrie 4.0. Standardisierung und Konformitätsbewertung werden nicht nur eine wesentliche Rolle bei der Markteinführung Künstlicher Intelligenz spielen, sondern auch bei der Bewältigung einiger der dringlichsten Herausforderungen im Zusammenhang mit (autonomer) Problemlösung und selbständiger Entscheidungsfindung von und durch Maschinen. In dieser Präsentation wird ein Überblick über die aktuellen Aktivitäten zur Standardisierung Künstlicher Intelligenz in Industrie 4.0 gegeben. Dabei werden bereits ermittelte Normungserfordernisse im Zusammenhang mit Industrie 4.0 vorgestellt sowie ein Überblick auf den aktuellen Stand der nationalen und internationalen Normungsaktivitäten zu Künstlicher Intelligenz gegeben. Abgerundet wird der Vortrag durch eine Vorschau und die Definition von in Erarbeitung befindlicher Normungsroadmaps und eine Darstellung der Möglichkeiten zur Mitarbeit.

Sprecher:
Dr.-Ing. Christoph Legat

Lead Key Expert Artificial Intelligence

 

Montag, 01.04.2019

Hannover Messe 2019

Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe 2019 am Stand D24 in Halle 8.

Dienstag, 26.03.2019

Funktionale Sicherheit 2019

Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier

Montag, 18.03.2019

Deutsch-Polnisches Wirtschaftsforum

Mittwoch, 27.02.2019

11. SCI 4.0 Beiratssitzung

LNI 4.0 Wissenstransfer

Dialog und Wissensaustausch im Fokus: LNI 4.0 e.V. veranstaltet einmal im Jahr ein großes Wissenstransfer-Event. Am 27. Februar 2019 lädt der Verein ins Fraunhofer IPK nach Berlin ein, um neben technischen Beispielen aktuelle Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Best Practices aus der Industrie-4.0-Praxis einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können mit LNI 4.0 Technologien, Innovationen und Geschäftsmodelle rund um Industrie 4.0 erproben in einem Umfeld ohne Wettbewerbsdruck und mit minimalen finanziellen und technischen Risiken.

https://lni40.de/einladung-wissenstransfer-event-2019/

 

Dienstag, 26.02.2019

13. Sitzung des AK Normungsroadmap I4.0

Den Link zur Online Anmeldung finden Sie im Gremienportal: meine.dke

Montag, 25.02.2019

18. Sitzung des SCI 4.0 Expert Panel

Den Link zur Online Anmeldung finden Sie im Gremienportal: meine.dke

Dienstag, 12.02.2019

Joint Workshop of "Plattform Industrie 4.0" and oneM2M

Opening
 
- Welcome by PI4.0/oneM2M
 - Logistics, Meeting Modus
 - Motivation for Workshop

Introductions - Introduction of all participants

Organizations Overviews
- "Plattform Indurstrie 4.0" Organization
- oneM2M Organization

Basic Concepts
- PI4.0
- RAMI overview
- Asset Administration Shell
- I4.0 Language - Semantics & Model
- Security

oneM2M
- oneM2M Open Standard Overview
- Interfaces & Interworking
- Security

Discussion
- Applicability of oneM2M
- Existing plans / Roadmaps
- Suggestions for next steps

Wrap up
- Summary of outcome

If you are interested to attend the workshop, please contact the coordinator Dr. Andreas Hoffknecht :

Tel:  +49 211 6214-456
hoffknecht@vdi.de

 

 

 

Montag, 11.02.2019

8. Sitzung des SCI 4.0 Steering Board

Den Link zur Online Anmeldung finden Sie im Gremienportal: meine.dke